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CEAG-Konzern schließt auch das Jahr 2004 mit Gewinn ab
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| 16.03.2005 |
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| CEAG-Konzern schließt auch das Jahr 2004 mit Gewinn ab |
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Turnaround des Vorjahres verstetigt
Jahresüberschuss von 2,1 Mio. Euro trotz Mehrkosten durch hohe Rohstoffpreise
11,2 Prozent mehr Netz- und Ladegeräte produziert
Business Unit FPS mit starkem Wachstum und positivem Ergebnis
Ostbevern 16. März 2005
Trotz erheblicher Belastungen durch Währungseffekte und Rohstoffpreise verlief das Geschäftsjahr 2004 für die CEAG AG erfolgreich. Nach dem Turnaround im Jahr 2003 konnte der weltweit agierende Hersteller hochwertiger FRIWO-Netz- und Ladegeräte den positiven Ergebnistrend verstetigen und einen Konzernjahresüberschuss von 2,1 Mio. Euro erwirtschaften. Der währungsbereinigte Konzernumsatz des im Prime Standard Segment notierten Elektronikunternehmens erhöhte sich um 4 Prozent.
Absatz
Der CEAG-Konzern setzte im Jahr 2004 insgesamt 154,7 Mio. Netz- und Ladegeräte ab. Dies ist ein Zuwachs von 11,2 Prozent gegenüber 2003. Dabei erzielte die Business Unit FRIWO Mobile Power (FMP), die den hochvolumigen Markt der Telefon- und IT-Technologie abdeckt, einen Zuwachs von 7,7 Prozent. Dass dieser geringer ausfiel als das Wachstum des weltweiten Mobilfunkmarktes insgesamt, ist vor allem auf Marktanteilsverschiebungen unter den Handy-Produzenten zugunsten jener Anbieter zurückzuführen, die noch nicht Kunde der CEAG sind. Mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent konnte die CEAG dennoch ihre Position als weltweit größter Hersteller von Netz- und Ladegeräten für Handys behaupten.
Die Business Unit FRIWO Power Solutions (FPS), die in stark fragmentierten Märkten wie Haushaltsgeräte, Medizintechnik oder mobile Werkzeuge tätig ist, erreichte ein Absatzplus von 75 Prozent. Das Wachstum ist in erster Linie auf neue Projekte zurückzuführen, die teilweise bereits 2003 begonnen hatten und sich nun erstmals das ganze Jahr auswirkten.
Umsatz- und Ertragsentwicklung
Der Konzernumsatz im Jahr 2004 betrug 160,4 Mio. Euro und lag um 4,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Wie im Vorjahr ist der Rückgang auf den erheblichen Wertzuwachs des Euro gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen, da der Konzern den größten Teil seines Geschäftsvolumens in Dollar bzw. Dollar-abhängigen Währungen ausübt. Auf Basis zum Vorjahr konstanter Wechselkurse wären die Erlöse 2004 um 4 Prozent gestiegen.
Die Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde von zwei Faktoren beeinflußt:
Die wechselkursbedingten Umsatzeinbußen führten zu einer Belastung des operativen Ergebnisses (EBIT).
Die Preise für die wichtigsten Rohstoffe (Kupfer, Kunststoffe und Metalle) sind 2004 erheblich gestiegen. Allein der Verbrauch von Kupfer liegt im Konzern bei über 3.000 Tonnen pro Jahr.
Dennoch erreichte der CEAG-Konzern mit 3,6 Mio. Euro ein deutlich positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach 4,2 Mio. Euro im Vorjahr. Ein unverändert straffes Kosten- und Prozessmanagement konnte einen Teil der Belastungen durch Wechselkurse und Rohstoffpreise kompensieren.
Der Konzernjahresüberschuss betrug 2,1 Mio. Euro und lag damit 0,7 Mio. Euro unter dem Vorjahr.
Entwicklung der Business Units
Der Umsatz der Business Unit FMP erreichte vergangenes Jahr 113,4 Mio. Euro – ein Rückgang um rund 13 Prozent. Marktbedingte Preissenkungen und der weitere Wertverfall des USD führten zu Einbußen. Das EBIT von FMP belief sich auf 3,4 Mio. Euro nach 5,2 Mio. Euro 2003.
Dank einer Reihe neuer Projekte und Kunden entwickelte sich die Business Unit FPS weiterhin sehr dynamisch. Der Umsatz wuchs 2004 um rund 25 Prozent auf 47,1 Mio. Euro. Damit machte die Business Unit bereits 29 Prozent (Vorjahr: 23 Prozent) vom Konzernumsatz aus. In der Folge konnte das EBIT von minus 1,0 Mio. Euro auf plus 0,3 Mio. Euro verbessert werden. Damit erreichte FPS wie angekündigt schwarze Zahlen.
Ausblick 2005
Marktexperten rechnen im Jahr 2005 mit einem weiteren Wachstum des weltweiten Mobilfunkmarktes, das jedoch nicht die Dynamik des Vorjahres erreichen wird. Oberste Priorität in der Business Unit FMP hat die Verbreiterung des Kundenportfolios, um an dem Marktwachstum stärker als im Jahr 2004 partizipieren zu können. In der Business Unit FPS sollen durch verbesserte Produktplattformen und gezielte Einzelentwicklungen die Potenziale in den strategischen Geschäftssegmenten besser ausgeschöpft werden.
Rolf Endress, Vorstandsvorsitzender der CEAG AG: „Das Jahr 2004 war ein Jahr der Herausforderungen für die CEAG. Vor allem die Belastungen auf der Kostenseite waren in dieser Intensität nicht vorhersehbar. In dieser Situation erwies sich erneut unser Grundsatz als richtig, alle Strukturen und Prozesse permanent auf Einsparungen zu überprüfen. Mit der Eröffnung unseres mittlerweile dritten Produktionswerkes in China im Oktober 2004 haben wir ausreichend Kapazitäten geschaffen, um an dem anhaltenden Wachstum des Mobilfunkmarktes teilzuhaben. Dabei muss es uns gelingen, unabhängiger von Marktanteilsverschiebungen unter den Handy-Produzenten zu werden. Insgesamt sind wir für 2005 vorsichtig optimistisch.“
Weitere Informationen:
CEAG AG
Gudrun Richter
Investor Relations
Tel.: +49 – 2532 – 81 158
eMail: richter@friwo.de
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