CEAG veröffentlicht 3. Quartalsbericht



09.11.2005
CEAG veröffentlicht 3. Quartalsbericht
CEAG-Konzern beschleunigt Wachstum im dritten Quartal
  • Konzernumsatz nach neun Monaten 2005 um 36 Prozent gestiegen
  • Konzernergebnis trotz Mehraufwendungen klar verbessert
  • Neue Kunden steuern in Business Unit FMP bereits mehr als 10 Prozent zum Umsatz bei

  • Ostbevern, 9. November 2005
    Die CEAG AG konnte im dritten Quartal 2005 den Wachstumskurs bei Absatz und Umsatz weiter beschleunigen. Die Ertragslage des Herstellers hochwertiger FRIWO-Netz- und Ladegeräte wurde in den ersten neun Monaten dieses Jahres von Mehrkosten belastet, hat sich aber dennoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum klar verbessert.

    Absatz
    Der CEAG-Konzern hat im dritten Quartal 2005 insgesamt 53,3 Mio. Netz- und Ladegeräte abgesetzt nach 39,6 Mio. Einheiten im gleichen Quartal des Vorjahres. Das ist ein Zuwachs von 34,6 Prozent. Damit hat sich der Absatz gegenüber dem ersten Quartal (40,5 Mio. Geräte) und auch dem zweiten Quartal (46,5 Mio. Geräte) nochmals verstärkt. Die Kapazitäten der CEAG in den drei chinesischen Werken waren in hohem Umfang ausgelastet. Für die ersten neun Monate errechnet sich ein Absatzwachstum im Konzern von 32,2 Prozent auf 140,3 Mio. Einheiten (Vorjahreszeitraum: 106,1 Mio. Geräte).

    In der Business Unit FRIWO Mobile Power (FMP), die vor allem den hochvolumigen Markt für Mobiltelefone abdeckt, wurden in den ersten drei Quartalen 125,9 Mio. Einheiten abgesetzt nach 97,3 Mio. Geräten im gleichen Zeitraum des Vorjahres (+29,3 Prozent).

    Die Business Unit FRIWO Power Solutions (FPS), die sich auf stark fragmentierte Märkte wie die Medizintechnik oder mobile Haushaltsgeräte und Werkzeuge konzentriert, konnte in den ersten neun Monaten den Absatz von 8,8 Mio. Einheiten im gleichen Vorjahreszeitraum auf 14,4 Mio. Geräte steigern (+63,9 Prozent).

    Umsatz- und Ertragsentwicklung
    Für die ersten neun Monate weist der CEAG-Konzern einen Umsatz von 153,5 Mio. Euro aus nach 112,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum (+36,3 Prozent). Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 40,6 Prozent auf 59,3 Mio. Euro.

    Die Ertragslage wurde von negativen Entwicklungen auf der Kostenseite beeinträchtigt. Dazu zählten das anhaltend hohe Preisniveau für wichtige Rohstoffe, die Aufwertung der chinesischen Währung gegenüber dem US-Dollar, Lohnsteigerungen in China und auch zeitweilige Engpässe in der Energieversorgung der chinesischen Werke. Teilweise konnten die Mehrkosten durch Preiserhöhungen an die CEAG-Kunden weitergegeben werden. Darüber hinaus wurde im dritten Quartal in der Business Unit FPS eine Rückstellung in Höhe von 0,8 Mio. Euro für einen Produktrückruf gebildet. Dennoch weist der Konzern für den Zeitraum Januar bis September 2005 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus, das mit 3,1 Mio. Euro klar über dem Vorjahreswert (2,0 Mio. Euro) liegt. Der Konzernüberschuss der ersten neun Monate erhöhte sich von 1,1 Mio. Euro auf 2,3 Mio. Euro.

    Entwicklung der Business UnitsDie Business Unit FMP erreichte von Januar bis September 2005 einen Umsatzzuwachs von 37,0 Prozent auf 107,5 Mio. Euro nach 78,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Neben Marktanteilsgewinnen eines Bestandskunden im Handy-Markt ist das Wachstum auch zunehmend auf neue Kunden zurückzuführen, die im Jahr 2005 akquiriert werden konnten. Das Neukundengeschäft trug bereits mehr als 10 Prozent zum Umsatz der ersten neun Monate bei. FMP steigerte in den ersten neun Monaten das EBIT von 1,2 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro.

    Mit 46,0 Mio. Euro erreichte die Business Unit FPS von Januar bis September 2005 einen Umsatzzuwachs von 34,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (34,1 Mio. Euro). Das Neun-Monats-EBIT lag aufgrund der Rückstellung mit 0,3 Mio. Euro unter dem Wert des gleichen Vorjahreszeitraums (0,8 Mio. Euro).

    Ausblick 2005
    Die anhaltende positive Entwicklung des weltweiten Handymarktes, aber auch die guten Aussichten in der Business Unit FPS lassen eine Fortsetzung des Wachstums von Absatz und Umsatz im vierten Quartal, dem saisonal stärksten Quartal für den CEAG-Konzern, erwarten. Allerdings kann die kräftige Nachfrage auch zu Engpässen in der Produktion führen. Mit zeitweiligen Sonderaufwendungen für Überstunden und Luftfracht sollten diese kompensiert werden können.



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