06. Mai 2022

Indische UNO MINDA Gruppe beteiligt sich an FRIWO – Meilenstein für die gemeinsame Erschließung des indischen E-Mobility-Marktes

  • Indische Aufsichtsbehörden genehmigen Beteiligung
  • UNO MINDA Gruppe investiert 15 Mio. Euro für 5,24 % des Eigenkapitals der FRIWO AG
  • Kapitalerhöhung wird voraussichtlich in Q2 2022 vollzogen
  • Eigenkapitalquote der FRIWO steigt auf mehr als 25 %
  • Vorbereitungen für gemeinsames Joint Venture zur Erschließung des riesigen indischen Zwei- und Dreiradmarktes haben begonnen – marktführende Position angestrebt

Ostbevern, 06. Mai 2022 – Nach der nunmehr erfolgten Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden in Indien steht der Beteiligung der indischen UNO MINDA Gruppe an der FRIWO AG nichts mehr im Wege. UNO MINDA – ein weltweit aktiver Technologieführer in der Automobil- und Fahrzeugzulieferindustrie investiert insgesamt 15 Mio. Euro für den Erwerb von 5,24 % des Eigenkapitals der FRIWO AG – einem internationalen Hersteller von innovativen Stromversorgungs- und E-Mobility-Lösungen. Die hierfür notwendige Barkapitalerhöhung und Begebung von 448.162 neuen FRIWO- Aktien wird unter Ausschluss des Bezugsrechts voraussichtlich bis Anfang Juni 2022 vollzogen.

Start für Joint Venture zur Zwei-und Dreiradproduktion mit Elektroantrieb

Die Transaktion ist ein wichtiger Meilenstein für die geplante gemeinsame Erschließung des riesigen indischen Zwei- und Dreiradmarktes. Sie war Bestandteil der im Dezember 2021 bekanntgegebenen Unterzeichnung eines Joint-Venture-Vertrages zwischen beiden Unternehmungen. FRIWO wird eine Minderheitsbeteiligung von 49,9 % halten und mittels Lizenzeinnahmen für FRIWO-Technologie und Beteiligungserträgen am wirtschaftlichen Erfolg des Joint Ventures partizipieren. FRIWO rechnet mit ersten substanziellen Gewinn- und Cashflow-Beiträgen aus diesen Einnahmen ab dem Geschäftsjahr 2023.

Im Rahmen des Joint Ventures werden FRIWO und UNO MINDA ihre Technologien und Produktionskapazitäten auf dem indischen Subkontinent zusammenführen. Dadurch wird das kombinierte Unternehmen in der Lage sein, komplette System-Lösungen im Bereich E-Drive für den indischen Markt anzubieten, die eine extrem robuste Hardware und eine hervorragende Software-Architektur kombinieren.

Riesiges Marktpotenzial: Zwei- und Dreiräder mit Elektroantrieb in Indien

Die jeweiligen Märkte versprechen sehr hohe Wachstumsraten, auch aufgrund von Initiativen zu einer verstärkten Nutzung von E-Mobility-Antriebslösungen der indischen Regierung, bis hin zu einem möglichen Verbot von Verbrennungsmotoren (<250 cm3). Branchenexperten sehen ein Marktpotenzial von bis zu 30 Millionen Zwei– und Dreirädern in Indien im Jahr 2027. Der Anteil der Fahrzeuge mit Elektroantrieb könnte dabei auf rund 15 % zulegen. Aktuell ist dieser noch marginal. Das Joint Venture von UNO MINDA und FRIWO strebt in diesem dynamisch wachsenden Umfeld einen substanziellen Marktanteil und eine marktführende Position an. Neben der Belieferung des indischen Marktes könnten sich für FRIWO weitere Absatzchancen außerhalb Indiens durch die Kooperation des Joint Ventures mit namhaften global tätigen Zweiradherstellern ergeben. Erste Gespräche hinsichtlich gemeinsamer Projekte in Indien finden bereits statt.

„Wir freuen uns, mit UNO MINDA nicht nur einen neuen strategischen Ankeraktionär an Bord zu haben, sondern auch den idealen Partner für die gemeinsame Erschließung des riesigen indischen Zwei- und Dreiradmarktes mit Elektroantrieb. Die Vorbereitungen für unser Joint Venture haben bereits begonnen und wir sind zuversichtlich, ab 2023 substanzielle Ergebnis- und Cashflow-Beiträge aus der Zusammenarbeit zu erzielen“, kommentiert Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender der FRIWO AG.

Eigenkapitalquote von FRIWO springt voraussichtlich auf >25 % dank Beteiligung von UNO MINDA

FRIWO war es bereits Ende 2021 gelungen, die Eigenkapitalquote durch eine Kapitalerhöhung zu verbessern. Nach erfolgreichem Vollzug der Beteiligung der UNO MINDA-Gruppe am Eigenkapital der FRIWO AG fließen dem Unternehmen weitere 15 Mio. Euro Eigenmittel zu und die Eigenkapitalquote erhöht sich voraussichtlich auf mehr als 25 %. Damit ist das geplante zukünftige Wachstum solide finanziert.

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